Kompetent ohne Hass und Gewalt

landesweites Präventions- und Deradikalisierungsangebot

Das Modellprojekt "Kompetent ohne Hass und Gewalt" hält landesweite Angebote zur Demokratieförderung, Extremismusprävention und Deradikalisierung bereit.

Das Projekt richtet sich vor allem an gefährdete und bereits radikalisierte Personen im Kontext Strafvollzug und Bewährungshil Dabei kann beteiligtes Fachpersonal in den Hilfeprozess einbezogen und mit separaten Angeboten gestärkt werden.

Bild Gitterfenster Strafvollzug

Angebote

Das Modellprojekt Kompetent ohne Hass und Gewalt setzt auf eine innovative ganzheitliche Behandlung der Problemkontexte, welche sich im Angebotsspektrum des Projekts spiegelt. Zu den Angeboten und Aufgabenbereichen gehören:

  • Workshops zur Stärkung demokratischer Haltungen und Überzeugungen sowie zur niedrigschwelligen politischen Bildung für gefährdete Personen in Haft
  • Fortbildungen für Fachpersonal in den Bereichen Strafvollzug und Bewährungshilfe
  • Einzelberatungsangebote für Inhaftierte und Proband*innen der Bewährungshilfe, die sich mit Radikalisierungsprozessen konfrontiert fühlen oder fest in Szenestrukturen eingebunden sind
  • Einzelberatungsangebote für Bewährungshelfer*innen, die in Kontakt mit radikalisierungsgefährdeten oder radikalisierten Proband*innen stehen

Ziele

Übergeordnetes Ziel ist die Vermeidung einer möglichen oder gegebenenfalls weiteren Radikalisierung gefährdeter junger Menschen in Haft sowie nach Haftentlassung. Radikalisierungsprozessen in Haft soll vorgebeugt und eine demokratische Grundhaltung unter Inhaftierten gefördert werden. Distanzierungs- und Deradikalisierungsprozesse sollen eingeleitet und Ausstiege aus radikalen Szenen unterstützt werden.